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Artisti Frauenlob ( Heinrich von Meissen, Heinrich von Meißen) -  Otsikko Owê herzelîcher leide

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Alkuperäinen

1.
Owê herzelîcher leide
die ich sender tragen muz;
Owê liechter ougen weide,
wenne wirt mir sorgen bûz?
Wenne sol dîn rôter munt mich lachen an
unde sprechen "sêlic man,
swaz du wilt, daz sî getân!" 2.
Jâ mein ich den munt sô lôsen
an dem al mîn trôsten liget
Sprechet alle, rôte rôsen,
daz ein munt mit rôte siget.
Baz dem munde zême ein liljen wîzez jâ
denne ein nein von jâmer blâ:
daz wort tût mich jungen grâ. 3.
Minne, kanstu vreude borgen,
des gih ich dir nimmer tac.
Swem du lachest gên dem morgen,
zwâr dem wirt dîn afterslac.
Dîner luste rôsen hegent scharpfen dorn;
leit ist liebe zu geborn:
solchen wûcher treit dîn korn. 4.
Minne, wiltu solchen jâmer
ûf mich erben mîne zît?
Dîner luste sêlden âmer
mir deheine stûre gît.
Nie dem hern Iwâne wirs kein maget tet,
wan die schône vrou Lûnet
half, da er lieben trôst an het. 5.
Ach sold ich den apfel teilen
den Pârîs der Minne gap,
Zwâr du mustes jâmer seilen,
solt ich dar durch in mîn grap.
Pallas oder Jûnô musten halden mir:
sô rêch ich mîn leide an dir
die du hâst vererbet mir. 

käännös

1.
O weh dem Herzeleid,
das ich Verliebter tragen muss.
O weh, Blick aus hellen Augen,
wann wird meinem Kummer abgeholfen?
Wann wird dein roter Mund mich anlachen
und sprechen: "Glücklicher Mann,
alles, was du willst, das soll geschehen." 2.
Fürwahr, ich liebe den übermütigen Mund,
bei dem mein ganzer Trost liegt.
Sprecht, rote Rosen, alle,
dass das Rot eines Mundes den Sieg davonträgt.
Besser stünde dem Munde ein lilienweißes Ja
an als ein Nein, vor Jammer blau.
Das Wort lässt mich jungen Mann ergrauen. 3.
Minne, wenn du auch vorübergehend Freude geben kannst,
so rechne ich dir das doch nie zu deinen Gunsten an:
Wenn du einem gegen Morgen zulachst,
den trifft gewiss ein heimtückischer Schlag von dir.
Die Rosen deiner Freude bergen scharfe Dornen.
Leid ist der Liebe von Natur aus zugesellt:
Solche Frucht trägt dein Ährenfeld. 4.
Minne, willst du solches Herzeleid
mir für die Zeit meines Lebens aufbürden?
Der Duft des Glücks deiner Lust
kann mir nicht helfen.
Dem Herrn Iwein spielte keine Frau so übel mit,
dass ihm nicht die schöne Lunete geholfen hätte,
bei der er freundlichen Trost fand. 5.
O, hätte ich den Apfel zuzuteilen,
den Paris der Minne gab,
fürwahr, du solltest Leid erfahren,
und müsste ich deswegen auch ins Grab.
Pallas oder Juno müssten mir ihren Gegeneinsatz bieten:
So rächte ich mein Leid an dir,
das du mir hinterlassen hast. 

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